TSV Lichtenberg e.V. - Abteilung Fußball

Im Schatten der Hochhäuser

Ergebnisse & Spielberichte

9.Spieltag - BFV Kreisliga A 4.Abteilung: Sonntag, den 21.10.18 - 14:00 Uhr - Preussen-Stadion (Malteserstraße)

BFC Preussen II - TSV Lichtenberg  :  ( : )

Aufstellung: 

Tore: 

Schiedsrichter: Thomas Sohr (SFC Stern 1900)

Strafen: 

Zuschauer: 

Spielbericht: 

2.Hauptrunde AOK Landespokal Berlin - 1.Herren: Sonntag, den 14.10.18 - 14:00 Uhr - Sportplatz Harnackstraße

TSV Lichtenberg - Köpenicker SC (Bezirksliga) 1:2 (0:0, 0:1) n.V.

Aufstellung: Lüscher - Biermann, Rusu, Artus, Schramm (66. Reschke) - Jaballah, Osei (60. Koschnau) - Choko Saado, Mietzner, Rexhausen (84. Rieck)  - Potthoff

Tore: 0:1 (98.) Zengler, 0:2 (107.) Zengler, 1:2 (110.) Rusu (Choko Saado)

Schiedsrichter: Peter Birgel (FSV Berolina Stralau)

Zuschauer: ca. 120

Strafen: Gelbe Karten - Choko Saado (F), Reschke (U) - Gelb-Rote Karte: (75.) Weigelt (KSC) (F+F) - Rote Karte: (112.) Biermann (TSV) (U)

Spielbericht: Unsere "Erste" verliert ein Spiel, was man nicht verlieren muss und somit bekommt der "Ordner" "Schade-Spiel" Zuwachs. Am gestrigen Sonntag verlor unsere "Erste" in der Verlängerung ihr Heimspiel im Rahmen der 2.Hauptrunde des Berliner Landespokals gegen den Bezirksligisten Köpenicker SC mit 1:2 und geht mit gemischten Gefühlen in drei Auswärtswochen, die es in sich haben. Freude und ein gewisser Stolz über eine mehr als ordentliche Leistung ist angebracht... Ärger und Enttäuschung über eine Niederlage, die man so nicht hätte hinnehmen müssen ebenso! Etwa 120 Zuschauer säumten unsere Heimspielstätte in freundlichen Oktober-Farben und da wollte auch das Team unserer "Ersten" farbliche Akzente setzen und lief zum ersten Mal in ungewohntem "Real Coral" (so heißt die Farbe) auf. Da man für die Farbauswahl keine Sonderpunkte bekommt, war man mit dem Anpfiff hellwach und ärgerte den Favoriten gewaltig. Diszipliniert und konzentriert in der Arbeit gegen den Ball wurde nahezu Alles zerstört, was da angeboten wurde. Natürlich sah das nicht immer schön aus, aber es war effektiv. Die Gegner aus Köpenick, immerhin Zweiter der Bezirksliga, versuchten es anfangs mit Spielkontrolle, Geduld und versuchten ihre "Center" in Schusspositionen zu bringen. Das gelang in den ersten 45 Minuten nur ein ein einziges Mal wirklich gefährlich, doch der "Top-Torjäger" des KSC scheiterte (32.) am aufmerksamen Lüscher im TSV-Tor. Die Gelegenheiten für den TSV waren da deutlich hochkarätiger: Ein "Jaballah-Geschoss" donnert gegen die Latte, Choko (Bär) Saado scheitert am KSC-TW, Potthoff alleine vor dem Gäste-Keeper (gehalten), Rusu-Kopfball ans Außennetz... Zur Halbzeit hätte man zwingend führen müssen. Es gab im Grunde ganz wenig zu besprechen beim "Sit-In" zur Halbzeit. Die Szenerie änderte sich auch im zweiten Durchgang nur unwesentlich, obwohl die Qualität der Chancen für die Gäste nun zunahm. Die Köpenicker versuchten das Tempo anzuziehen und hatten jetzt etwas mehr Abschlüsse als noch im ersten Spielabschnitt. Für unsere TSVer bedeutete das noch mehr Wachsamkeit und höhere Bereitschaft zum Quälen. Da die Laufleistung der Hausherren aber nicht abnahm, konnte man defensiv Vieles vereiteln, aber eben auch nicht Alles. Der KSC hatte mit weiterer Spieldauer gute Möglichkeiten zur Führung (u.a. Innenpfosten und geklärt auf der Torlinie), doch mit Glück, Können (starker Lüscher im TSV-Kasten) und hohem Kampfgeist hielt man hinten die "Null". Dazu kam man selbst wiederum zu einer Vielzahl an Chancen, die jedoch allesamt versemmelt wurden. Ein Tor, egal auf welcher Seite, hätte das Spiel entschieden... Es fiel in der regulären Spielzeit nicht und somit musste eine Verlängerung her. 15 Minuten vor dem regulären Spielende war man plötzlich sogar in Überzahl, als der etwas komisch pfeifende Referee einen KSC-Spieler vorzeitig zum Duschen schickte. Die Marschroute änderte sich auch nicht in der "Over-Time". Es kam der einzige "Aussetzer" des bis dahin guten "Lüschi" im TSV-Tor (98.), der einen weiten Ball der Köpenicker unterschätze und mangels interner Kommunikation war der beste Mann auf dem Platz (Zengler), leider im KSC-Trikot, zur Stelle und köpfte das 1:0 für die Gäste. Natürlich krochen beide Teams mittlerweile auf dem Zahnfleisch und die Wahl der Mittel war nun auch beiden Mannschaften relativ egal. Unsere TSVer hauten sich rein, aber der Kräfteverschleiß war sichtbar. Zu allem Überfluss fing man sich nach individuellem Fehler sogar das 0:2 (107.) und die Gäste sagten Danke! Doch aufgegeben wurde nicht. Das rumänische "Surf-Wunder" Rusu nagelt das Ding aus Kurzdistanz zum 1:2 in die Maschen und das Glitzern in den Augen der TSV-Fans wurde nochmal leuchtender. Den "Roten Karton" gab's dann noch für den übermotivierten Biermann (112.), dem die Leistung des Schiedsrichters wohl nicht gefiel, aber das wohl zu offensiv klarstellen wollte. Letztlich sollte es jedoch nicht mehr reichen mit dem Sprung zum Elfmeterschiessen und der Abpfiff des Schiris besiegelte das Pokalaus unserer "Ersten". Schade, schade, schade! Was bleibt ist ein toller Tag! Nicht mehr und nicht weniger... Die Darbietung war ordentlich und ärgerlich zugleich, aber da man keine Punkte gegenüber der Liga-Konkurrenz verlor, kann man das irgendwie dann doch verschmerzen. Positiv sollte noch erwähnt werden, dass das TSV-Team nicht nur aus 11 bis 15 Spielern besteht, denn die reinrotierten Spieler (Lüscher, Schramm, Rexhausen, Osei, Mietzner, Koschnau) bewiesen, dass auch sie die Berechtigung für eine "Startelf-Nomierung" haben. Das könnte gerade für die kommenden schweren Auswärtsaufgaben ein entscheidender Fakt gegenüber der Konkurrenz sein. Schon am kommenden Sonntag wird es dann für die 1.Herren des TSV in der Liga richtig ernst, denn man reist zum Spitzenspiel bei der "Preussen-Reserve". Die "Karawane" zieht dann weiter und am Sonntag wird Lankwitz eingefärbt... Starker Auftritt unserer "Ersten"!

8.Spieltag - BFV Kreisliga A 4.Abteilung: Sonntag, den 07.10.18 - 14:00 Uhr - Sportplatz Harnackstraße

TSV Lichtenberg - TuS Makkabi II 3:0 (1:0)

Aufstellung: Elsner - Biermann, Rusu, Artus, Reschke (88. Schramm) - Pham (83. Mietzner), Jaballah - Choko Saado (80. Khatib), Rieck (61. Koschnau), Püngel(69. Mausch) - Potthoff

Tore: 1:0 (34.) Potthoff (Biermann), 2:0 (46.) Püngel (Potthoff), 3:0 (90.) Mietzner (Mausch)

Schiedsrichter: Felix Weber (VfB Fortuna Biesdorf)

Strafen: Gelbe Karten:  Biermann (F), Jaballah (F)

Zuschauer: ca. 40

Spielbericht: Unsere "Erste" landete am gestrigen Sonntag einen ganz wichtigen Erfolg und nach dem Spiel konnte man diesen auch als verdient einstufen. Bevor allerdings der 3:0-Sieg gegen die "Makkabi-Reserve" in trockenen Tüchern war, musste man geraume Zeit mehr Bangen, als einem lieb war. Am Ende wurde Alles gut, auch wenn man nicht von einer "Top-Leistung" sprechen kann. Die beiden letzten Niederlagen inklusive 10 Gegentoren in zwei Spielen hatten Spuren hinterlassen und das Nervenkostüm wurde dadurch mehr strapaziert als ursprünglich geplant. Das wurde in einer Anfangsphase deutlich, in der die Hausherren einige wacklige Momente zu überstehen hatten und nach Ordnung und Plan suchten. Den hatte man wohl in der Kabine vergessen. Die Gäste nahmen die ungeahnten Freiheiten gerne auf, aber werden sich nach dem Spiel über das Auslassen einiger guter Gelegenheiten in dieser Anfangsphase ärgern. Nach 10 Minuten hatten man sich auf TSV-Seite wohl etwas gefunden und nahm nun auch am Spiel teil. Das sah jetzt nicht unbedingt nach "Weltklasse-Fußball" aus, aber darum ging es auch gar nicht. Man wurde schrittweise präsenter und hatte sich nun auch auf die fußballerische Klasse der Gäste eingestellt. Die Charlottenburger bewiesen immer wieder mal, dass da Akteure auf Makkabi-Seite mit am Start waren, die schon mal höherklassig gespielt haben müssen. Aus guten Pressing-Situationen unserer TSVer befreiten sich die Gäste mit mehr als ordentlichen fußballerischen Mitteln. Mit der dazu gewonnenen Präsenz im eigenen Spiel wurde man aber auch gefährlicher vor dem Makkabi-Kasten und verbuchte nun auch Torchancen und reihenweise Ecken und Freistöße, Der Ertrag blieb aber erstmal aus, bis irgendwann Potthoff schnell schaltete (34.) und eine Biermann-Vorlage souverän zum 1:0 für den TSV im Gästetor unterbrachte. Das Döschen war nun geöffnet und man hätte bereits vor der Pause weiter erhöhen können. Das holte man ganz schnell mit Beginn des zweiten Durchgangs nach, als "Potti" wieder gedanklich schneller war als alle Anderen, den mitgelaufenen Püngel nicht übersah (46.) und dieser sicher zum 2:0 für den TSV einschoss. Die Führung beruhigte ungemein, aber noch wollten sich die spielstarken Gäste nicht kampflos geschlagen geben. All das was sie da auf dem Spielfeld trieben, atmete Klasse und hatte nur einen Haken: Sie hatten kaum Abschlüsse! Bis zum "TSV-Sechzehner" sah das gut und gefällig aus, aber spätestens dann war "Schicht im Schacht'". Unsere TSVer wirkten dabei nun präsent, kompakt und gewannen in den wichtigen Zonen nahezu jeden Zweikampf. Der Garant für den letztlichen Erfolg war diesmal also gar nicht unbedingt die Offensivpower, sondern vielmehr die hingebungsvolle Abwehrarbeit. Leider vergass man dabei das eigene Torschiessen, denn wenn es etwas zu bemängeln gab, dann mit Sicherheit die unzureichende Chancenverwertung. Mit Beginn der letzten Spielminute hatte der eingewechselte Mietzner dann die "Faxen dicke" und erzielte mit feinem Füßchen das Tor zum 3:0 und besiegelte damit die Niederlage für mittlerweile demoralisierte Gäste. Natürlich war und ist die Erleichterung über den gestrigen Sieg spürbar, denn man musste vielleicht einfach auch mal lernen zu verlieren. Das macht in der Regel selten Spaß, gehört zum sportlichen Weiterkommen aber zwingend mit dazu. Man hätte sich das gerne erspart, aber wenn die Mannschaft (so wie gestern) einfache Dinge umsetzt, werden nicht mehr viele Niederlagen dazu kommen. Es wird nun wichtig sein, aus diesem neu dazu gewonnenen Selbstvertrauen die richtigen Lehren zu ziehend und nicht wieder in alte Muster zu verfallen, die der Mannschaft nicht weiter helfen. Glückwunsch ans Team zum verdienten Sieg!

7.Spieltag - BFV Kreisliga A 4.Abteilung: Mittwoch, den 03.10.18 - 13:00 Uhr - Willi-Boos-Sportanlage (Baerwaldstraße)

BSC Eintracht Südring - TSV Lichtenberg 5:4 (2:0)

Aufstellung: Lüscher - Khatib, Rusu (74. Camara), Artus, Reschke (78. Osei) - Biermann (78. Schramm), Jaballah, Choko Saado (53. Koschnau) - Falkenstern (53. Mausch), Lemke, Potthoff

Tore: 1:0 (30.) Hozic, 2:0 (43.) Conteh, 3:0 (47.) Bani-Ameri, 3:1 (58.) Mausch (Potthoff), 3:2 (60.) Lemke (Mausch), 4:2 (64.) Hassan, 4:3 (69.) Potthoff (Lemke), 5:3 (81.) Rustige, 5:4 (90.+2) (ET) Zimmermann (ohne Vorarbeit)

Schiedsrichter: Patrick Bressin (THC Franziskaner FC)

Strafen: Gelbe Karten:  Khatib (F), Reschke (M), Choko Saado (F)

Zuschauer: ca. 40

Spielbericht: Über das gestern Erlebte müsste man eigentlich ein Buch schreiben und egal was wir jetzt hier machen: Es wird nicht annähernd das widergespiegelt, was die Zuschauer, Trainer und das "Fachpublikum" zu sehen bekamen! Der Form halber: Unsere "Erste" verlor am gestrigen Mittwoch im Rahmen der "Englischen Woche" ihr Auswärtsspiel bei Eintracht Südring mit 4:5 und wird in dieser Form ausschließlich mit dem Kampf um den Klassenerhalt beschäftigt sein. Dabei ist es gut, dass man bereits ein paar Punkte bereits gesammelt hat, denn in dieser Form werden nicht mehr Viele dazu kommen! Es war eine turbulente Begegnung, die nach genau nach 30 Minuten richtig Fahrt aufnahm und neutrale Beobachter, dürften sich nach dem Spiel ein dickes rotes Herzchen in ihr "Groundhopper-Büchlein" gemalt haben. Bis dahin wirkten die Kontrahenten diszipliniert und lauerten auf den Fehler des Widersachers. Die Gäste agierten auf der nassen "Gummi-Wiese" zwar nicht immer sattelfest, aber echte Schwierigkeiten bereiteten die Hausherren nun auch nicht. Gefahrenmomente gab es vorerst nur auf der Seite der Kreuzberger, als z.B. "Lemmi" elfmeterreif gefoult wurde, doch zur Verwunderung aller Anwesenden kein Ton aus der Schiri-Pfeife kam. Die TSVer spielten zwar nicht schön, man war aber drauf und dran, sich den Gegner langsam zu Recht zu legen. Dann kam Minute 30 und das Unheil nahm seinen Lauf: Traumtor zum 1:0 mit einem Distanzschuss aus gut 35 Metern ins obere Eck für die Eintracht. Die fühlten sich nun eingeladen, die undurchdachten Angriffe der Gäste immer wieder zu stören und für Unruhe zu sorgen. Das Ganze gipfelte im 0:2 aus TSV-Sicht kurz vor der Halbzeit. Es war bis dahin der schwächste Auftritt einer "TSV-Ersten" in dieser Saison und die Trainer sahen mit ihren Sorgenfalten zur Halbzeit aus wie "Shar Pei-Hunde", die zur Kastration müssen. Manche Halbzeiten sollten mehr als 15 Minuten dauern, denn Redebedarf gab es reichlich. Eingeschworen auf die Beseitigung des unnötigen Rückstandes lief man zur 2.Halbzeit wieder auf und der Plan sah vor, hier noch immer nicht nur einen Punkt mitzunehmen. Es kam anders! Der Ball hatte keine 10 Bodenberührungen im zweiten Durchgang und schon lag er wieder im Kasten der TSVer. 0:3! Man sammelte sich nicht, sondern holte nun die "ganz grobe Kelle" raus. Es war spätestens jetzt kein Spiel mehr für "Fußball-Ästheten" und so Mancher wird sich gefragt haben, was die Spieler auf dem Platz überhaupt mit Fußball zu tun haben, denn als konstruktiven Fußball konnte man das nicht mehr bezeichnen. Komischerweise erzielte man dann relativ schnell zwei Treffer durch Mausch (58.) und Lemke (60.), weil die Jungs vom Südring irgendwie pennten und sofort wurde die Stimmung positiver. Genau für 4 Minuten! Das nächste Traumtor für die Gastgeber... 4:2 für Südring! Doch noch gab man sich nicht geschlagen: Potthoff verkürzt kurz danach auf 4:3! Hoffnung war vorhanden, aber die Mittel nicht, weil einfach zu viele "Totalausfälle" am Spiel der Gäste beteiligt waren. Der "Grottenkick" steuerte nun auf das irgendwie erhoffte und erzwungene Remis hin, doch dazu hätte man noch ein Törchen gebraucht. Dieses fiel dann auf der falschen Seite: (81.) 5:3 für Südring. Ein "Lapsus" des Eintracht-Keepers in der Nachspielzeit brachte die Gäste zwar nochmal ran, aber danach passierte nichts mehr. Somit verliert man ein Spiel, welches gegen einen sehr überschaubaren Gegner eigentlich gar nicht zu verlieren geht. Selbstredend ist damit auch beschrieben, was man selbst am gestrigen Tag ablieferte und das wird und muss Konsequenzen haben. Natürlich wird nun nicht die ganze Mannschaft ausgetauscht und klar ist auch, dass Aktionismus noch nie die Sache unserer Trainer war. Neben der unangenehmen Analyse der gestrigen Spiels, wird sich die Mannschaft aber auch die Realität vor Augen halten müssen, denn gewarnt wurde nun schon oft. Das wurde meist mit einem ungläubigen Lächeln der Spieler abgetan, denn man hatte ja einen kleinen "Lauf". Wer den gestrigen "Weckruf" nun noch immer nicht verstanden hat... Dem ist nicht mehr zu helfen! Eine Reaktion muss erfolgen... Man darf gespannt sein!

6.Spieltag - BFV Kreisliga A 4.Abteilung: Sonntag, den 30.09.18 - 12:30 Uhr - Lilli-Henoch-Sportplatz (Askanischer Platz)

BSV Al-Dersimspor II - TSV Lichtenberg 5:2 (1:1)

Aufstellung: Elsner - Biermann, Artus, Rusu, Reschke - Choko Saado, Rieck (16. Juhnke, 46. Camara), Püngel - Khatib, Lemke (71. Mietzner), Potthoff

Tore: 1:0 (17.) Karaduman, 1:1 (18.) Potthoff (Juhnke), 2:1 (53.) (FE) Özcelik, 3:1 (79.) Bozkurt, 4:1 (90.+1) Karaduman, 4:2 (90.+2) Püngel (Choko Saado), 5:2 (90.+4) Güleryüz

Schiedsrichter: Thorsten Barabasch (Berliner TSC)

Strafen: Gelbe Karte:  Püngel (F)

Zuschauer: ca. 30

Spielbericht: Unsere "Erste" verliert am gestrigen Sonntag zum ersten Mal in dieser Saison und wird sich einige Vorwürfe selbst machen müssen, denn dieses Spiel muss bzw. darf man eigentlich nicht verlieren. Womit wir auch schon gleich beim Wort "eigentlich" wären, welches natürlich sofort beschreibt, dass die Niederlage in der Summe eben auch nicht unverdient war. Man musste vor Spielbeginn zwar keine Straße überqueren (so wie bei uns), aber der Fußweg zum "Trichter-Platz" neben dem Tempodrom ist sicher ungewöhnlich. Alle notwendigen Sachen wurden also mitgenommen, um dann auf dem Spielfeld zu beweisen, dass man zu Recht bis zu diesem Moment ganz oben in der Tabelle steht. Das Spiel selbst nahm dann einen eher ungewöhnlichen Verlauf. Wer dachte, dass die Gastgeber aufgrund ihrer Herkunft und ihrer Spielfläche technisches Können zelebrieren würden, wurde von Beginn an maßlos enttäuscht. Die Hausherren verfolgten nämlich mit dem Anpfiff nur den Plan, ihre beiden brandgefährlichen "Spitzen" einzusetzen und das mit abenteuerlichen Mitteln. Jeder Ball (und zwar wirklich JEDER Ball) wurde lang nach vorne gedroschen, wo die beiden ungleichen Sturmpartner lauerten. Das war schwer zu verteidigen. Das "Hoch-mal-Breit"-Monster setzte seinen Boliden ein und checkte alles weg, was sich da in den Weg stellte und der Torjäger des Teams (Karaduman) wollte die "Murmel" lieber in den Fuß gespielt haben. Die "Einstellungsphase" unserer TSVer auf diese (nennen wir es) Taktik, dauerte etwas und so war anfangs ein Spielfluss im Grunde gar nicht vorhanden. Dann wurde es zwischenzeitlich turbulent. Erst musste man verletzungsbedingt bereits früh wechseln, als es bei "Ete" Rieck nach einem Schlag nicht mehr weiter ging. Es sollte nicht die letzte Verletzung eines TSV-Spielers am gestrigen Tag sein. Dann schliefen unsere Lichtenberger und der brandgefährliche Karaduman vollendet (17.) im Stile eines Goalgetters zum 1:0 für die Gastgeber. Mit dem nächsten Angriff (18.) schlug die "gute Seite der Macht" jedoch umgehend zurück. Der eingewechselte Juhnke bediente mustergültig den im Zentrum lauernden "Pottfried" und dieser schoss zum 1:1 ein. Was folgte war die beste Phase im Spiel der Gäste, die nun beflügelt vom moralisch wichtigen Ausgleich demonstrierten, warum die letzten Erfolge nicht an der "Losbude" gewonnen wurden. Man erspielte sich ein Übergewicht und kam selbst zu exzellenten und hochkarätigen Chancen. Die Kreuzberger hatten allerdings noch einen weiteren dritten "Matchwinner" an Bord und das war der Torwart. Er hielt die Seinen im Spiel und war der dritte Garant für den Erfolg. Er parierte sogar einen berechtigten Foulelfmeter (23.), als Khatib im Strafraum regelwidrig gestoppt wurde und "Potti" den fälligen "Elfer" zu unplatziert vergeigte. Bis zur Halbzeit lief also alles nach Plan und man musste sich im Grunde auch keine größeren Sorgen machen. In der Halbzeit ging uns dann auch noch der erst eingewechselte Juhnke abhanden, der nun auch verletzt raus musste. Mittlerweile hatte man nicht nur personell sondern auch taktisch reichlich rotiert, um weiterhin Stabilität im eigenen Spiel zu haben. Selbst mit Beginn der zweiten Hälfte deutete nichts auf eine Niederlage hin, bis Spielminute 56 kam. Der flinke Karaduman dringt in den Strafraum der TSV ein und will nur eins: einen Strafstoß! Nach gefühlt fünf Schlenkern und achtzehn Rufen "ohne Foul" tut "Oli" Reschke den Gastgebern den Gefallen und bringt den "Sturm-Hero" im Sechzehner zu Fall. Den fälligen Strafstoß verwandelt sein Sturmpartner in XXXL-Statur souverän zum 2:1 für die "Dersimspor-Reserve". Was nun folgte war von unseren "Grünen" erschreckend schwach und ziemlich einfallslos, denn der spielerische Moment ging nun vollends flöten. Immer mehr passte man sich dem "Gebolze" der Gastgeber an und kam so zu nicht einer echten Torchance mehr im zweiten Durchgang. Das ist umso erstaunlicher, denn genügend Zeit war ja noch auf der Uhr. Mittlerweile hatte man mit "Matze" Lemke einen weiteren angeschlagenen Spieler vom Feld genommen. Neben gefühlt 30 Ecken und weiteren Freistoßmöglichkeiten konnte man zwar eine gewisse Feldüberlegenheit verbuchen, aber dafür kann man sich nachher nichts kaufen. Zu allem Überfluss erzielten die Hausherren dann auch noch ein Traumtor (79.), den dieser Spieler in seiner Karriere nie wieder erzielen wird. Danach erhöhte Dersimspor gar auf 4:1, was klar Abseits war, aber sich darüber aufzuregen, bringt im Nachhinein gar nichts. Optisches Highlight dann noch mal auf TSV-Seite, als "Locke" Püngel in der Nachspielzeit den Ball aus gut 25 Metern ins obere Eck zimmert. Den Schlusspunkt zur 2:5-Niederlage setzten die Gastgeber mit einem weiteren "Gurkentor". Vorbei! Ein Wort noch zum Schiedsrichter, der an der Niederlage zwar nicht schuld war, aber ein gewichtiges Wörtchen zum Spielverlauf beitrug. Man kennt ja seine "Pappenheimer" und weiß, was auf einem zukommt. Nach Ende des Spiels wurde man daran wieder unsanft erinnert. Eine ganz schwache Leistung des "schwarzen Mannes" mit der Trillerpfeife! Es hätte zwingend mehrfach "Gelb" für die robust einsteigenden Hausherren geben müssen und seine merkwürdige Spielführung und das Desinteresse, den Gastgebern mal kurz den Zahn zu ziehen, brauchte Unmut und Unverständnis. Egal... Das Schöne ist, dass in dieser englischen Woche nicht viel Zeit bleibt, sich lange zu grämen oder etwa zu trauern. Es war nicht davon auszugehen, dass man ungeschlagen durch die Saison eilt und genau deswegen bleibt eigentlich nur eins: Mund abwischen, Niederlage hinnehmen, Erkenntnisse mitnehmen und Einiges besser machen. Die Größe des Kaders könnte sich nach weiteren Ausfällen nun also Vorteil erweisen. Das gilt allerdings nur, wenn man gezielt Schwächen abstellt und weiter an sich arbeitet. Das sollte möglich sein! Weiter geht's...

5.Spieltag - BFV Kreisliga A 4.Abteilung: Sonntag, den 23.09.18 - 14:00 Uhr - Sportplatz Harnackstraße

TSV Lichtenberg - NFC Rot-Weiss 4:3 (3:0)

Aufstellung: Elsner - Juhnke (63. Khatib), Artus, Rusu, Reschke - Choko Saado, Vuckovic, Rieck (46. Pham), Püngel (90.+4 Schramm) - Lemke (61. Falkenstern), Potthoff

Tore: 1:0 (6.) Vuckovic (Lemke), 2:0 (20.) Potthoff (Rieck), 3:0 (28.) Choko Saado, 3:1 (58.) Parlak, 3:2 (72.) Ok, 3:3 (90.) Ok, 4:3 (90.+2) Choko Saado (Püngel)

Schiedsrichter: Paul Streiter (SV Blau-Gelb)

Strafen: Gelbe Karten:  Juhnke (F), Khatib (F) - Rote Karte: (75.) Falkenstern (Unsportlichkeit)

Zuschauer: ca. 40

Spielbericht: Nach dem Spiel unserer "Ersten" wurde erstmal ganz tief durchgeatmet. Spannend und am Ende sogar hochdramatisch gewann man gegen den Tabellenletzten NFC Rot-Weiss mit 4:3 und klettert damit vorerst auf den Spitzenplatz der Abteilung. Wer zur Halbzeit ging, verpasste etwas, aber der Reihe nach... Im Grunde war das Spiel nach 30 Minuten beendet, denn man führte da bereits mit 3:0 und die Gäste brauchten sich auch nicht beschweren. Die Zuschauer sahen eine abwechslungsreiche Begegnung, in der die Gäste schnell klar machten, dass man zu Unrecht Tabellenletzter ist. Deren Problem war nicht die Ansammlung ordentlicher Fußballer, sondern ihre Naivität in der Abwehr. Das nutzten unsere TSVer konsequent aus und schossen eine beruhigende 3:0-Führung heraus. Nach einer mustergültigen Vorarbeit vom "Ackerschwein" Lemke brachte Alex Vuckovic unsere "Grünen" früh in Führung. Der wieder genesene "Pottfried" sagte nach einer Rieck-Ecke per Kopf zum 2:0 Danke und nach feinem Pässchen von "Ete" Rieck erhöht "Wirbelwind" Choko (Bär) Saado gar auf 3:0! Spätestens jetzt wurden gedanklich bereits die "Biertrommeln" bestellt. So weit - so gut... Allerdings war der "Aber-Zettel" der Trainer nicht gänzlich unbeschrieben. Dazu hatten die Gäste zu viele Abschlüsse in heiklen Zonen und waren der erwartet unangenehme Kontrahent, der auch nicht den Anschein machte, etwa irgendwie wegzulassen oder aufzugeben. Mit einer trügerischen 3:0-Führung ging es in die trockene Kabine zur Halbzeit. Hier wurde ermahnt, gewarnt und fokussiert. Das brachte allerdings relativ wenig. Im Gefühl der sicheren Führung machte man im zweiten Durchgang immer weniger, ließ vorne reichlich Einschussmöglichkeiten ungenutzt und fing dann irgendwann auch an zu wackeln. Die Gäste hörten nicht auf, an einer Ergebniskorrektur zu arbeiten und belohnten sich mit dem Anschlusstreffer (58.) zum 3:1. Auch dieser Warnschuss blieb von der TSV-Truppe unbeachtet. Große Augen bekam man dann in der 72.Spielminute als die Gäste auf 3:2 verkürzten und aller spätestens jetzt war jedem klar, dass die Nummer noch nicht gegessen ist. Kurz danach (75.) kam der Auftritt unseres "Bolschoi-Tänzers" Falkenstern, der sich zu einer unrühmlichen Aktion verleiten ließ und dafür umgehend ein "rotes Kärtchen" vor die Nase gehalten bekam. Das bisschen "Rummel-Schubsen" danach wird nachher nochmal zum Thema. Erstmal ging das Spiel ja weiter. In der letzten Minute war es dann so weit: Der Ball wird nicht ordentlich geklärt und die Neuköllner treffen zum umjubelten 3:3! Auch wenn das wieder Keiner gerne hört: irgendwie sogar verdient! Ungläubige Blicke auf der einen Seite (TSV) - Erleichterte Mienen auf der anderen Seite (NFC). Aber der Höhepunkt des Spiels blieb einem kleinen "Iraker" in den Reihen des TSV überlassen, der sich zumindest gestern für diesen einen Moment unsterblich machte und dessen Trikots nun wahrscheinlich einen ganz anderen Absatz erfahren werden. Nachspielzeit zweite Minute: "Locke" Püngel haut die "Murmel" einfach nochmal lang nach vorn und die Gäste pennen. Der mittlerweile extrem nasse Nasser riecht den Braten bereits, bevor er in der "Röhre" war und stiefelt los. Der verdutzte NFC-Keeper kommt zu spät (oder hat vor dem irakischen "Hobbit" Angst) und das nasse Nasser vollendet mit dem Humor eines Kachelofens zum 4:3. Ekstase! Alle ruff uff'n Platz und erstmal den "Choko-Bär" knuddeln. Als Gerücht halten sich hartnäckig "feuchte Träume" des Siegtorschützen. Abpfiff! Bei aller Euphorie muss man letztlich von einem, in der Entstehung, glücklichen Erfolg unserer "Ersten" ausgehen, was der Freude für den Moment natürlich keinen Abbruch tut. Die letzten Jahre war uns das Spielglück nicht immer hold und vielleicht hat zur Zeit der Fußballgott auch mal ein Einsehen mit unserer "Ersten". Das wird natürlich kein Dauerzustand sein und die Mannschaft wird begreifen müssen, dass man nichts zu verschenken hat. Ansonsten kommt das böse Erwachen früher als man denkt und die fragenden Augen der Spieler werden immer größer. Zum Schluß nochmal ein paar Worte zu unseren Gästen und da lassen wir den Fußball mal außen vor: Es ist natürlich klar (wenn man nach 5 Spielen 0 Punkte hat), dass die Frustration gewaltig sein muss. Dass diese Mannschaft, mit richtig guten Fußballern gespickt, ihr gestriges Spiel mit 11 Spielern zu Ende spielen durfte, grenzt an ein Wunder. Nach dem Spiel aber auch noch unsere Kabine auseinander zu nehmen, ist eine Frechheit, die sich einfach nicht gehört und das wird Konsequenzen haben. Wir wollen das hier nicht unerwähnt lassen, gerade auch weil die Saison erst 5 Spieltage alt ist. Man will gar nicht wissen, was passiert, wenn es mal im etwas Wichtiges geht. Lieber NFC Rot-Weiss (1.Herren) - Das gehört sich nicht!

4.Spieltag - BFV Kreisliga A 4.Abteilung: Sonntag, den 16.09.18 - 14:00 Uhr - Werner-Kluge-Sportplatz (Kühnemannstraße)

SV Nord Wedding - TSV Lichtenberg 3:5 (1:3)

Aufstellung: Elsner - Kahmann (85. Mietzner), Artus, Jaballah, Reschke  - Khatib (38. Choko Saado), Biermann, Vuckovic (67. Rusu), Püngel (68. Pham) - Falkenstern (46. Rieck), Lemke (76. Falkenstern)

Tore: 0:1 (5.) Kahmann (Jaballah), 0:2 (18.) Püngel (Falkenstern), 1:2 (43.) Kidis, 1:3 (45.) Lemke (Kahmann), 2:3 (51.) Irle, 3:3 (55.) Lannette, 3:4 (67.) Jaballah (Rieck), 3:5 (87.) Choko Saado (Rieck)

Schiedsrichter: Hartmut Reddemann (SG Blankenburg)

Strafen: Gelbe Karte:  Püngel (F)

Zuschauer: ca. 30

Spielbericht: Unsere "Erste" meisterte die unangenehme Auswärtsaufgabe beim spielstarken SV Nord Wedding erfolgreich und gewann mit 5:3. Zum letztlich verdienten Erfolg gehörte diesmal aber auch der Faktor Glück, denn es gab Einiges zu bemängeln und die ohnehin schön grauen Haare der Trainer wurden leider erweitert. Bei besten äußeren Bedingungen war die Gewöhnungsphase an den "Gummi-Teppich" der Weddinger das größte Problem und leider muss festgehalten werden, dass sich das auch im Verlauf des Spiels nicht besserte. Da kam es ganz gelegen, dass man bereits nach 5 Minuten mit 1:0 führte, als Luca Kahmann einen "Jaballah-Freistoß" ins gegnerische Netz bugsierte. Die Gastgeber schienen unsere TSVer nicht wirklich ernst zu nehmen, denn die sich bietenden Räume waren gewaltig. Da den Gastgebern im Vorwärtsgang nur ganz wenig einfiel, machten sich unsere TSVer immer wieder auf zu eigenen gefahrvollen Angriffen. Einer dieser Angriffe wurde mit einer "Bogenlampe" durch "Locke" Püngel (18.) volley mit rechts aus 25 Metern zum 2:0 für die Gäste abgeschlossen. Wir sagen mal, da er das öfter macht, war es kein "Wilhelm-Tell-Gedächtnisschuss"! So weit - So gut! Bis zum Ende der 1.Halbzeit passierte nun relativ wenig... Augenscheinlich stieg aber fast minütlich die Fehlerquote im Passspiel der Lichtenberger und so wurden weitere Angriffe Opfer der eigenen Unzulänglichkeit. Auch die Produktion von gegnerischen Standards wurde angekurbelt, was selten blöd erschien, weil man ansonsten sehr stabil agierte. Die Hausherren wussten damit nur ganz wenig anzufangen und konnten sich glücklich schätzen, dass unsere TSVer ihren "Killerinstinkt" noch nicht ausgepackt hatten. Das Spiel hätte zur Halbzeit entschieden sein MÜSSEN. Es kam, wie es im Fußball meistens kommt: Einmal pennte man hinten und die Weddinger verkürzten kurz vor der Halbzeit auf 1:2. Man bettelte förmlich um dieses Gegentor! Es gab allerdings zwei "Glücksmomente" in diesem Spiel, weshalb man das Spiel letztlich gewann. Die Verkürzung wurde noch vor der Pause mit dem 3:1 für den TSV  beantwortet, als "Matze" Lemke eine Flanke von Kahmann versenkte (Glücksmoment Nr.1). Die "Kabinenansprache" war lauter als gewohnt, weil die Gefahr bestand, dass man was wegschenkt, was eigentlich deutlich simpler lösbar gewesen wäre. Dazu produzierte man einfach viel zu viele unnötige Standardsituationen für die Gastgeber und die eigene Fehlerquote war zu hoch. Die "Predigt" der Trainer wurde nicht erhört. Die Mannschaft spielte ihren fehlerhaften "Stiefel" weiter runter und wurde gnadenlos bestraft. Einen zentralen Freistoß (51.) zimmerte der "größte Mensch auf dem Platz" mit erstaunlich feinem Füßchen ins obere Eck - 2:3! "Lemmi" schiebt sich gerade ein Tampon in seine blutende Nase und fehlt  bei einer gegnerischen Ecke (55.) - 3:3! Das psychologische Momentum lag nun eindeutig auf Seiten der immer stärker werdenden Weddinger. Nun bewiesen unsere Jungs  jedoch Charakter und fighteten sich zurück in ein Match, welches auf einen ungewissen Ausgang zu steuerte. Es folgte Glücksmoment Nr. 2: Freistoß für den TSV (67.) in eigentlich ungefährlicher Zone, doch die Hausherren kennen wohl den tunesischen "Schnickser-Fuß" von "Mo" Jaballah nicht. Mit Hilfe eines Gegenspieler verlieh dieser dem Ball eine Flugkurve, die mathematisch nicht nachvollziehbar war. Dazu gesellt sich ein Eichhörnchen, welches dankenswerterweise eine ungebrauchte Eichel am kurzen Pfosten platziert und "Voila"... Der Ball fliegt vom Innenpfosten am verdutzten Keeper vorbei ins Netz. 4:3 für den TSV... Wir waren nicht sauer! Der Rest war leidenschaftlicher Kampf, ohne die sich bietenden Konterchancen zu nutzen und hinten wurden die durchsichtigen Angriffe der Gastgeber relativ sicher abgearbeitet. Kurz vor Schluß entdeckt Nasser eine nasse Stelle auf dem Platz und der NW-TW schaut wieder rein, als wenn man beim Popeln erwischt hätte. Der nasse "Choko-Bär" sagt Danke und trifft zum 5:3 für den TSV. Abpfiff! Unsere "Erste" gewinnt zwar nicht unverdient das, als unbequem eingestufte, Auswärtsspiel bei Nord Wedding, der "ABER-Zettel" der Trainer war jedoch nach dem Spiel prall gefüllt. Die Aufarbeitung wird ebenso unbequem... Es geht nicht darum, dass das Funktionsteam sich nicht freuen kann. Auch sie hatten strahlende Gesichter. Es geht darum, dass die Mannschaft wissen muss, dass man nichts verschenken darf. Nur dann kann der Erfolg dauerhaft bleiben und mit diesem Charakter ist dem Team Einiges zuzutrauen. Für was das dann am Ende reicht, steht auf einem ganz anderen Blatt! Herzlichen Glückwunsch zum Sieg!

1.Hauptrunde AOK Landespokal Berlin - 1.Herren: Sonntag, den 09.09.18 - 15:30 Uhr - Sportplatz Paul-Heyse-Straße

Berliner TSC (Kreisliga A) - TSV Lichtenberg 2:5 (0:4)

Aufstellung: Lüscher - Kahmann, Artus, Jaballah, Reschke - Khatib (77. Mausch), Biermann, Vuckovic (84. Pham), Püngel - Falkenstern, Lemke (69. Camara)

Tore: 0:1 (13.) Falkenstern (Lemke), 0:2 (19.) Lemke (Jaballah), 0:3 (37.) Khatib (Lemke), 0:4 (43.) Falkenstern (ohne Vorarbeit), 1:4 (46.) Bruse, 2:4 (64.) Töpfer, 2:5 (81.) Vuckovic (Camara)

Schiedsrichter: Strahinja Marko Dulic (BSC Eintracht Südring)

Strafen: Gelbe Karten - Reschke (M), Kahmann (F)

Spielbericht: Unsere "Erste" hat weiterhin eine "Hand am Pott"! Mit einem in der Summe souveränen 5:2-Auswärtssieg beim A-Ligisten Berliner TSC zogen am gestrigen Sonntag die "Kiesel-Randig-Schützlinge" in die 2.Hauptrunde des Berliner Pokals ein und dürfen ihr "Schirmchen" im Cocktailglas weiter umrühren. Aufregung schon bei der Warmmachphase, als man die Kontrahenten zum ersten Mal zu Gesicht bekam und sich verwundert die Augen rieb, dass 80% der gegnerischen Spieler über 1,90 sind. Warum das erwähnt werden muss, wird im Laufe des dieses Berichts noch deutlich. Im Grunde halfen dann die neuen "Worm-Up-Shirts" unserer TSVer erstmal auch nicht viel weiter. Trotzdem: angenehmes "Tragegefühl" konnte bescheinigt werden und ein spezieller Dank geht an dieser Stelle an unseren Sponsor "Escape Rooms"! Muss ja manchmal auch erwähnt werden... Nach einer Abtastphase legten die Gäste den Schalter kurz mal von Null auf Hundert und führten nach 20 Minuten mit 2:0. Damit waren die Gastgeber noch gut bedient, denn weitere Möglichkeiten wurden versiebt oder schlichtweg (fairerweise) ausgelassen. "Effe-Kalaschnikow"-Falkenstern hatte wohl nicht nur wegen seinen gesponserten Shirts viel "Bock" und erzielte nach "Lemke-Assist" die Führung. "Mo" Jaballah zwirbelt einen Freistoß auf's Füßchen von Herrn Lemke, der mit Eiseskälte vollstreckt. Eigentlich war damit das Spiel entschieden. Die Hausherren wirkten mit ihrer Art von Fußball aus dem Spiel heraus ziemlich einfallslos und so wurde es den TSVern relativ einfach gemacht, jede sich bietende Möglichkeit zu nutzen, um weitere gefahrvolle Angriffe zu starten. In den letzten 10 Minuten der 1.Halbzeit war man bei den Lichtenbergern wohl der Meinung, mit einem "Blitz-K.O." für das vorzeitige Ende zu sorgen. Unser syrischer Flügelflitzer Hozan Khatib trifft mittlerweile sogar per Kopf und das "Effchen" erhöht dann auch noch auf 4:0. Halbzeit! Es gibt Tage, da passt eigentlich Alles: Wetter, ein gut gefüllter Auswärtsblock unserer Fans und eine Mannschaft die (vorerst) keine Wünsche offen ließ. Der "Mecker-Zettel" war leer... Bei all der Euphorie werden wir hier aber auch gleich etwas "Gewürze" in die sich nun langsam öffnende Wunde werfen, denn mit dem "Sonnenschein-Fußball" ging es so dann nicht weiter. Stimmt ja, es mussten ja noch weitere 45 Minuten absolviert werden. Die Gastgeber wussten das anscheinend und hatten nun auch ihr passendes Mittel genommen bzw. wurden damit geimpft: Standardsituationen! Egal wann, wo oder wie. Wenn der Ball ruht, kommt er lang und hoch in den "Sechzehner" von denen, die uns in der ersten Halbzeit vorgeführt haben. Dazu noch ein bißchen verbale und unqualifizierte "Unterstützung" von außen und schon hat man eine "Mixtur", die richtig unangenehm werden kann. Der Hinweis der TSV-Trainer in der Halbzeit an die Spieler, dass genau das jetzt eintreffen wird, wurde vom Team gepflegt ignoriert und sofort kam der "Mecker-Zettel" wieder zum Vorschein. Genau eine Situation hätte diesem nun eher "walisischen Fußballspiel" eine ärgerliche Wendung geben können. Mittlerweile stand es "nur noch" 4:2 für den TSV und da man vorne eher "schnicksen" wollte und auch ansonsten die Gaspedal nur noch zur Hälfte durchdrückte, bekam man mit den einfältigen Mitteln des Gegners richtig Probleme. Ein (wieder mal) weiter Einwurf  und der anschließende Kopfball von einem der "Baumbartse" landet am Pfosten. Dieser mögliche  Anschlußtreffer zum 3:4 hätte für weitere Unruhe gesorgt... "Hätte, wenn und aber" zählt aber nicht! Der Rest war Party. Die Heim-Elf konnte nicht mehr, weil anscheinend die Arme ausgekugelt waren, und für den Rest brachten die TSVer "frisches Material". Den Schlusspunkt an einem wunderschönen Pokaltag setze dann der BTSC-Keeper, der ein "Flatter-Geschoss" von Alex Vuckovic zum 5:2 für den TSV (81.) passieren ließ. Es war ein gelungener Abschluss eines Spiels, welches einen verdienten Sieger fand. Die ganz großen "Träume" werden dann ab dem nächsten Trainingstag wieder eingepackt, denn für das "Kerngeschäft" Liga braucht man für die Zukunft mehr als geile Fans und 45 Minuten Disziplin. Die "Jungs" werden das noch lernen. Glückwunsch zu einem verdienten Sieg, über den man sich berechtigt freuen darf! Mehr aber auch nicht...

Testspiel Nr.7: Mittwoch, den 05.09.18 - 20:00 Uhr - Sportplatz Zepernick (Straße der Jugend)

SG Einheit Zepernick - TSV Lichtenberg 5:3 (1:1)

Aufstellung: Lüscher - Biermann, Kahmann, Rusu, Schramm - Khatib, Koschnau (30. Pham, 55. Falkenstern), Osei, Mausch - Falkenstern (46. Camara), Potthoff (70. Koschnau)

Tore: 1:0 (10.) Zepernick, 1:1 (39.) Potthoff (Kahmann), 1:2 (46.) Khatib (Biermann), 1:3 (49.) Potthoff (ohne Vorarbeit), 2:3 (63.) Zepernick, 3:3 (82.) Zepernick, 4:3 (88.) Zepernick, 5:3 (90.+3) Zepernick

Strafen: Gelbe Karten: Biermann (M), Kahmann (M)

3.Spieltag - BFV Kreisliga A 4.Abteilung: Sonntag, den 02.09.18 - 13:30 Uhr - Sportplatz An der Dorfkirche

FC Stern Marienfelde II - TSV Lichtenberg 1:1 (0:0)

Aufstellung: Elsner - Juhnke, Artus, Reschke, Püngel  - Choko Saado, Rieck (19. Biermann), Pham (76. Mietzner) - Khatib (62. Falkenstern), Lemke (86. Rusu), Potthoff

Tore: 0:1 (82.) Falkenstern (Lemke), 1:1 (86.) Schultze

Schiedsrichter: Oliver Nitschke (SSC Südwest 1947)

Strafen: Gelbe Karte:  Juhnke (F)

Zuschauer: ca. 40

Spielbericht: Zum ersten Mal in dieser Saison ging unsere "Erste" nach einem Meisterschaftsspiel nicht als Sieger vom Platz und doch hielt sich die Enttäuschung nach der unnötigen Punkteteilung in Grenzen. Die Gäste kamen von Beginn an mit den ungewöhnlichen Umständen ordentlich zu Recht. Eine Spielfläche mit "Maximal-Maßen", ein gewöhnungsbedürftiger Untergrund und dazu noch eine Laufbahn außenrum, die den Spielern beim Ballholen läuferisch alles abverlangte. Man war gut im Spiel, versuchte Druck aufzubauen und kam zu einer Großchance als Khatib (5.) alleine vor dem Stern-Keeper am selbigen scheiterte. Der Schwung und die Dominanz hielten etwa 20 Minuten und nun wollten auch die Gastgeber, Aufsteiger aus der Kreisliga B, mitmachen. Zu diesem Zeitpunkt war Interims-Kapitän "Ete" Rieck bereits raus, nachdem er in einem Zweikampf so unglücklich fiel, dass nichts mehr ging. Die Marienfelder "Sterne" befreiten sich nun oftmals aus der erlahmenden Umklammerung. Zu echten Torchancen reichte es aber nicht, weil die "TSV-Defense" gut sortiert und konzentriert agierte. Die Kontrahenten neutralisierten sich und warteten auf diesen einen Fehler, der die eventuelle Entscheidung bringen könnte. Dieser Fehler kam (noch) nicht... Auch im zweiten Spielabschnitt begegnete man sich lange Zeit auf Augenhöhe und auch diesmal waren die Lichtenberger "Hochhaus-Kicker" vorerst einen Tick gefährlicher, ohne dabei fußballerisch zu glänzen. Mehr als "Halbchancen" und einem "Geschoss" von Mathias Lemke (75.), der Stern-TW hielt wieder Klasse, konnte man allerdings nicht verbuchen. Auf der anderen Seite wurde es bis hierhin nur einmal wirklich gefährlich, als ein abgefälschter "Thi Pham-Kopfball" die eigene TSV-Latte küsste. Alles schien sich auf ein 0:0 der intensiven Sorte anzupegeln, doch unser eingewechselter "Russe" "Effe" Falkenstern Schwung nochmal seinen "Harry Potter-Zauberstab". Balleroberung in der gegnerischen Hälfte, Lemke schickt "Effe" auf die Reise und der vollendet aus 16 Meter flach und mit dem Humor eines Vorschlaghammers zum 1:0 für den TSV. Das sollte es eigentlich gewesen sein, aber im Fußball kommt Vieles halt anders. Die Hausherren schüttelten sich kurz und gaben nochmal Vollgas. Erst scheiterte man allein vor dem leeren TSV-Tor am Pfosten und dann kam es, wie es gerechter nicht kommen konnte. Ein Angriff über außen wird nicht entscheidend unterbunden und die folgende Flanke landet auf dem Schädel eines eingewechselten Stern-Angreifers, der keine Mühe hatte, zum 1:1 einzunicken. Kacke und blöd zugleich! Doch eine Chance sollte man noch bekommen: Wieder ist die "Transsibirische Eisenbahn" auf Tour und lupft den Ball alleinstehend vor dem Stern-Torwart über diesen... Und auch über's Tor! Ja, wir hätten ihn danach zum Zaren ernannt, aber so halt nicht. Abpfiff! Das Fazit ist relativ einfach: Ein in der Summe gerechtes Remis und manchmal muss man mit einem Auswärtspunkt auch zufrieden sein, so ärgerlich die vergeudeten 3 Punkte auch sind. Die Marienfelder "Jungspunde" werden noch so manchen Gegner ärgern und genau deswegen, darf man diesmal zumindest von einem Teilerfolg sprechen. Der Weg ist und bleibt richtig! Weiter so...

2.Spieltag - BFV Kreisliga A 4.Abteilung: Sonntag, den 26.08.18 - 14:00 Uhr - Sportplatz Harnackstraße

TSV Lichtenberg - BSV GW Neukölln II 4:0 (2:0)

Aufstellung: Elsner - Juhnke (67. Osei), Artus (77. Spitzer), Reschke, Püngel  - Choko Saado, Rieck (77. Mietzner), Pham (46. Biermann) - Khatib, Lemke, Potthoff (58. Falkenstern)

Tore: 1:0 (20.) Lemke (Elsner), 2:0 (33.) Khatib (Potthoff), 3:0 (46.) Potthoff (Choko Saado), 4:0 (88.) Mietzner (Falkenstern)

Schiedsrichter: Nico Ronneberger (VfB Fortuna Biesdorf)

Strafen: Gelbe Karten: Potthoff (F), Juhnke (F) - Rote Karte: (35.) Mar.Borsuk (GW Neukölln II - Grobes Foulspiel)

Zuschauer: ca. 80

Spielbericht: Unsere "Erste" landete am gestrigen Sonntag einen letztlich ungefährdeten 4:0-Heimsieg gegen die stets bemühte, aber in der Summe zu harmlose "Reserve" von GW Neukölln. Dabei vertraute man vorerst auf die Startformation des Auftaktsieges in der Vorwoche (7:1 gegen Minerva) und wurde mit einer kontrollierten Anfangsphase belohnt, in der man um Konstruktivität bemüht war und entschlossen agierte. Schrittweise kam man zu Torannäherungen und so war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis man sich über die 1:0-Führung freuen konnte. Der Treffer war dann auch ein echtes "Knallbonbon", nachdem Torschütze "Matze" Lemke den Abstoß von Keeper Elsner gekonnt mit der Brust annahm und danach volley mit links aus gut 25 Meter in den Neuköllner Kasten zimmerte. Der Stimmungspegel stieg weiter, als Hozan Khatib (33.) eine Kopfball-Verlängerung von Potthoff zum 2:0 ins Netz drückte. Alles lief nach Plan und für die Gäste kam es nun knüppeldick. Nasser "Choko-Bär" Saado entwischt seinem Gegenspieler (35.), der ihn dann danach ziemlich sinnfrei an der Mittellinie umsenzte, ohne auch nur den Hauch einer Ballberührung haben zu können. Die folgende Rote Karte war hart aber sicher vertretbar. Nun hatte man alle Trümpfe in der Hand, aber dass es nicht von alleine geht, wurde in der Folge deutlich, denn mit dem Platzverweis für die Gäste kam ein Bruch ins Spiel unserer TSVer. So wurden nun auch die Gäste mutiger und scheiterten mit einem abgefälschten Distanzschuß an der Lichtenberger Latte. Der Halbzeitpfiff kam deshalb auch nicht ungelegen. Die mahnenden Worte der Trainer wurden erhört und mit dem ersten Angriff des zweiten Durchgangs baute man die Führung auf 3:0 aus. Erst scheiterte der nimmermüde Choko Saado noch am Keeper, ehe Chris Potthoff wenig Mühe hatte, per Kopf nachzusetzen und sein Saisontor Nr. 5 zu erzielen. Es sollte für unseren "Pottfried" die einzige positiv erwähnenswerte Szene bleiben, da es manchmal halt Tage gibt, wo Vieles an einem vorbei läuft. Passiert hoffentlich nicht so oft... Nun wurde das Spiel immer einseitiger und schrittweise kamen die TSV-Reservisten zu Einsatzmöglichkeiten. Den Trainer gefiel zwar die Spielanlage und auch die fast durchgängige Arbeit gegen den Ball, aber was man an Torchancen liegen ließ, war schon grenzwertig. Bei mehr Zielstrebigkeit wäre es so für die Gäste richtig übel ausgegangen, zumal noch zwei Abseitstore unverständlicherweise nicht anerkannt wurden. Neuzugang Felix Mietzner blieb es in seinem ersten Pflichtspieleinsatz vorbehalten, mit einem Knalleffekt und sehenswerten Distanzschuß aus 18 Metern den Schlusspunkt zum 4:0 zu markieren. Natürlich darf man sich über die zwei Siege zum Auftakt freuen, aber gewiss ist auch, dass es nicht jedes Mal so einfach wird wie in den Startspielen zu Beginn dieser Saison. Es werden noch härtere Bretter gebohrt werden müssen, um die nun entstandenen Ambitionen zu bestätigen, zumal die Gegnerschaft "Schlachtpläne" entwickeln wird, die auch unserer "Ersten" richtig weh tun können. Die "Mecker-Zettel" der Trainer kommen erst in der Woche wieder zum Einsatz. Glückwunsch zum Super-Saisonstart.

1.Spieltag - BFV Kreisliga A 4.Abteilung: Sonntag, den 19.08.18 - 14:00 Uhr - Sportplatz Harnackstraße

TSV Lichtenberg - SC Minerva 93 7:1 (4:1)

Aufstellung: Elsner - Juhnke (82. Spitzer), Artus, Reschke, Püngel (69. Kahmann) - Choko Saado, Rieck (59. Osei), Pham (63. Falkenstern) - Khatib (63. Mausch), Lemke, Potthoff

Tore: 0:1 (15.) Karagöz, 1:1 (20.) Potthoff (Lemke), 2:1 (32.) Potthoff (Lemke), 3:1 (41.) Khatib (Potthoff), 4:1 (45.+1) Potthoff (Juhnke), 5:1 (72.) Reschke (Lemke), 6:1 (74.) Potthoff (Mausch), 7:1 (84.) Choko Saado (Kahmann)

Schiedsrichter: Thomas Janz (VSG Rahnsdorf)

Strafen: Gelbe Karte: Püngel (F)

Zuschauer: ca. 80

Spielbericht: Die richtige Motivationsspritze gab es bereits vor dem Spiel, als aus dem Lager der Gäste die Aussage kam: der TSV Lichtenberg wäre nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zum Aufstieg für Minerva. Aaaahja... Die eigene Wahrnehmung dürfte sich nach dem Spiel deutlich geändert haben, denn Minerva wird nach der gestrigen Leistung mit dem Aufstieg genauso viel zu tun haben, wie eine Kuh mit Eiskunstlaufen. Aber es kann ja noch werden und bis zu ihrer Führung nach einer Viertelstunde zeigte man zumindest ansatzweise eine gewisse Qualität. Das lag aber auch daran, dass unsere TSVer doch etwas mit ihrer Nervosität zu kämpfen hatten. Spätestens nach diesem Rückstand war jedoch Schluss mit lustig. In nahezu allen Bereichen des Spiels wurden die Vorteile immer deutlicher, was sich schrittweise auch auf das Ergebnis auswirkte. Mit dem Pausenstand von 4:1 (Dreimal Potti und „Wuselfried“ Hozan erzielten die Tore) waren die Gäste noch gut bedient. Im zweiten Abschnitt monierten die TSV-Coaches die fehlende Zielstrebigkeit und baten nach der Trinkpause um mehr „Pfeffer“ in den Aktionen und es wurde wieder besser. Neuzugang Oliver Reschke, abermals Hr. Potthoff und Nasser „Hund“ Choko Saado erhöhten nacheinander auf 7:1. Nein, es war keine Gala, aber vor dem Spiel hätte sich wahrscheinlich jeder über diesen ordentlichen Saisonstart gefreut. Deswegen verschwand der „Mecker-Zettel“ der Trainer schnell in einer gewissen Schublade. Das dieser demnächst aber nochmal intern auftauchen wird, darf als sicher gelten. Für den gestrigen Moment wäre es aber „Jammern auf ganz hohem Niveau“ gewesen. Von daher sollte man gewohnt sinnvoll bescheiden bleiben, sich für den Moment freuen und den Fokus sofort auf die nächste Aufgabe lenken. Denn ist ja bekanntlich immer die Schwerste... Geiler Saisonstart!

Testspiel Nr.6: Mittwoch, den 15.08.18 - 20:00 Uhr - Sportplatz Harnackstraße

TSV Lichtenberg - FC Neuenhagen 3:2 (2:1)

Aufstellung: Elsner - Kahmann (46. Juhnke), Artus (46. Spitzer), Jaballah (46. Becker, 58. Artus), Schramm (63. Pham) - Choko Saado, Vuckovic (46. Osei), Pham (46. Mietzner)  - Mausch (46. Khatib), Lemke (46. Camara), Potthoff (46. Falkenstern)

Tore: 0:1 (9.) FCN, 1:1 (23.) Jaballah (Direkter Freistoß, Jaballah), 2:1 (45.) Potthoff (Jaballah), 2:2 (59.) FCN, 3:2 (88.) Osei (Camara)

Strafen: keine

Qualifikationsrunde AOK Landespokal Berlin - 1.Herren: Sonntag, den 12.08.18 - 13:00 Uhr - Sportplatz Grüngürtel (Askanierring)

1.FC Besiktas (Kreisliga C) - TSV Lichtenberg 1:14 (1:5)

Aufstellung: Elsner - Juhnke, Artus, Osei, Püngel - Pham, Rieck, Choko Saado - Falkenstern (65. Hülsemann), Lemke, Mausch

Tore: 0:1 (4.) Mausch (Rieck), 0:2 (7.) Rieck (Direkter Freistoß) (Lemke), 0:3 (8.) Mausch (Lemke), 0:4 (30.) Falkenstern (Lemke), 0:5 (34.) (FE) Püngel (Mausch), 1:5 (44.) Besiktas, 1:6 (49.) Mausch (Püngel), 1:7 (57.) Choko Saado (Mausch), 1:8 (59.) Choko Saado (Juhnke), 1:9 (63.) Lemke (Rieck), 1:10 (67.) Hülsemann (Lemke), 1:11 (70.) Choko Saado (Rieck), 1:12 (72.) Mausch (Lemke), 1:13 (77.) Lemke (Rieck), 1:14 (90.) Lemke (Mausch)

Schiedsrichter: Andreas Franke (VfB Hermsdorf)

Strafen: keine

Spielbericht: Ein ausführlicher Spielbericht erübrigt sich! Das Endergebnis spricht Bände und so eindeutig war auch das Spiel unserer "Ersten". Schnell wurde eine komfortable Führung heraus gearbeitet und somit war das Spiel im Grunde nach 8 Minuten entschieden. Man versuchte konzentriert zu bleiben und die Aufgabe seriös zu erledigen, was in der Summe auch gelang. Der faire Gegner ließ zwar gelegentlich Talent aufblitzen, aber von der Gefährdung des Sieges war man meilenweit entfernt. So sahen die Zuschauer schöne Tore und noch weitere hochkarätige Chancen. Das "Mini-Aufgebot" unserer TSVer erledigte die Pokalaufgabe unfallfrei und zieht somit in die 1.Hauptrunde des Berliner Landespokals ein.

Testspiel Nr.5: Samstag, den 04.08.18 - 11:00 Uhr - Sportplatz "Am Kulturhaus" (Trebbin)

VfB Trebbin - TSV Lichtenberg 6:2 (4:0)

Aufstellung: Elsner - Choko Saado, Artus, Kahmann, Biermann (46. Woitschach) - Mausch (31. Khatib), Osei, Rieck (58. Mietzner)  - Lemke, Potthoff

Tor: 1:0 (12.) Trebbin, 2:0 (15.) Trebbin, 3:0 (28.) Trebbin, 4:0 (29.) Trebbin, 4:1 (51.) Kahmann (Rieck), 5:1 (81.) Trebbin, 5:2 (87.) Khatib (Lemke), 6:2 (90.) Trebbin

Strafen: Gelbe Karte: Khatib (M)

Testspiel Nr.4: Mittwoch, den 01.08.18 - 20:00 Uhr - Sportplatz Harnackstraße

TSV Lichtenberg - FC Treptow 3:3 (2:2)

Aufstellung: Lüscher (46. Elsner) - Khatib (46. Choko Saado), Becker (46. Reschke), Spitzer (46. Artus), Püngel - Artus (20. Osei), Pham (60. Falkenstern) Mietzner (65. Woitschach), Rieck (30. Mausch) - Lemke (75. Spitzer), Potthoff

Tore: 0:1 (1.) FCT, 0:2 (12..) FCT, 1:2 (23.) Püngel (Rieck), 2:2 (30.) Lemke (Rieck), 2:3 (47.) FCT, 3:3 (60.) Potthoff (Püngel)

Testspiel Nr.3: Sonntag, den 29.07.18 - 14:00 Uhr - Sportplatz Harnackstraße

TSV Lichtenberg - FC Arminia Tegel 0:1 (0:0)

Aufstellung: Lüscher - Khatib (60. Gastspieler), Spitzer, Osei, Reschke - Artus, Vuckovic (46. Mausch), Choko Saado, Mietzner (60. Falkenstern)  - Lemke (60. Woitschach), Potthoff

Tor: 0:1 (63.) Tegel

Strafen: Gelbe Karten: Vuckovic (M), Spitzer (H)

Testspiel Nr.2: Mittwoch, den 25.07.18 - 20:00 Uhr - Sportplatz Harnackstraße

TSV Lichtenberg - BFC Dynamo II 1:5 (1:3)

Aufstellung: Lüscher - Juhnke (20. Khatib), Becker (46. Spitzer), Kahmann, Reschke (46. Schramm) - Artus (20. Choko Saado), Vuckovic, Osei (60. Mietzner) - Rieck (46. Koschnau), Pham (46. Püngel) - Lemke (60. Mausch)

Tore: 0:1 (7.) BFC II, 1:1 (23..) Koschnau (Lemke), 1:2 (30.) BFC II, 1:3 (39.) BFC II, 1:4 (77.) BFC II, 1:5 (87.) BFC II

Testspiel Nr.1: Sonntag, den 22.07.18 - 14:00 Uhr - Sportplatz Harnackstraße

TSV Lichtenberg - BW Mahlsdorf/Waldesruh 2:2 (1:1)

Aufstellung: Lüscher - Juhnke, Rusu, Spitzer (46. Becker), Reschke - Artus (81. Pham), Koschnau (46. Vuckovic) - Pham (46. Khatib), Rieck (60. Mietzner), Püngel (60. Mausch) - Lemke (60. Jagoda)

Tore: 0:1 (27.) BWM, 1:1 (40.) Artus (Lemke), 1:2 (52.) BWM, 2:2 (75.) Jagoda (Khatib)